Das passende Batterieladegerät finden

Batterieladegerät

Wenn Sie sich zu Batterieladegeräten für Batterien im Haushalt, oder für die Batterie im Auto informieren möchten, sind Sie hier genau richtig.

Nachfolgend finden Sie die besten Geräte zum Batterieladen. Zuerst Autobatterieladegeräte und dann Akkuladegeräte.

Filmer Batterieladegerät 6 Ampere:

Filmer Batterieladegerät

Hier handelt es sich um ein sehr einfaches Modell, das mit Schutzschaltung ausgestattet ist und im Lieferumfang eine zusätzliche Sicherung hat. Die Ladespannung beträgt je nach Auswahl 6 oder 12V Gleichstrom. Der Ladestrom übersteigt dabei 6A nicht. Es hat auf Amazon
sehr gute Bewertungen.

Vorteile:

  • Der Preis ist sehr sehr günstig. Es gibt kaum ein preiswerteres Produkt.
  • Die Bedienung ist sehr leicht. Anstecken und fertig.
  • Die Größe ist sehr praktisch und es lasst sich leicht verstauen.

Nachteile:

  • Leider wurde die Gebrauchsanweisung sehr schlecht übersetzt und ist daher weniger nützlich.
  • Es kann mehrerer Stunden dauern  (bis zu 20h), bis die Batterie wieder geladen ist. Andere Geräte sind schneller.
  • Beim Laden verströmt das Gerät einen leichten Geruch nach Plastik.

Bosch Mikroprozessor Batterieladegerät:

Bosch Mikroprozessor Batterieladegerät

Hier haben wir eine richtige Schönheit. Dieses Gerät hat eine Design Auszeichnung bekommen. Außerdem ist es vom bekannten deutschen Hersteller Bosch. Auf Amazon sind die Bewertungen äußerst positiv.

Vorteile:

  • Dieses Gerät ist für eine große Anzahl der verschiedensten Batterien geeignet(Bleiakku, AGM/Gel/Wet-Batterien, …)
  • Bilder auf dem Gerät und eine gute Bedienungsanleitung machen die Benutzung sehr einfach.
  • Nach dem Aufladen wird automatisch in den Erhaltungsmodus geschalten. Die Ladung der Batterie wird so erhalten.
  • Automatische Spannungseinstellung machen die Bedienung sehr leicht.
  • Das Gerät ist TÜV geprüft, was man nicht von vielen Geräten sagen kann.

Nachteile:

  • Das Gerät ist nicht dafür ausgelegt tiefenentladene Batterien wiederzubeleben.
  • Der Preis ist etwas teuer, wobei es noch viel teurere Geräte gibt.

CTEK MXS 3.6 Batterieladegerät:

Hier handelt es sich um ein Ladegerät des Premium Herstellers CTEK. Es ist GS geprüft und bietet den Schutzstandard IP65. Auf Amazon hat es extrem gute Bewertungen.

CTEK MXS 3.6 Batterieladegerät

Vorteile:

  • Mit diesem Gerät lässt sich so ziemlich alles laden, was man sich vorstellen kann. (Autos, Boote, Wohnmobile, …)
  • Die Nutzung ist trotz der vielen Funktionen sehr einfach.
  • Laut Händler hat dieses Modell 5 Jahre Garantie.
  • Auch bei tiefen Temperaturen unter -10°C lädt das Gerät tadellos.
  • Stark sulfatierte Batterien können wieder regeneriert werden.

Nachteile:

  • Leider befindet sich der Preis im höheren Preissegment, was aber durch die vielen Vorteile leicht kompensiert wird.

Apple Batterieladegerät:

Auch dieses Modell sieht sehr schick aus und bietet dabei Platz für zwei handelsübliche AA Batterien. Auf Amazon kann man sich viele positive Kommentare ansehen.

Vorteile:

  • Hochwertige Verarbeitung und schönes kompaktes Design.
  • Wenn der Akku geladen ist, schaltet das Gerät automatisch in eine Art Ruhemodus, in dem so gut wie kein Strom verbraucht wird.
  • Es werden 6 AA NiMH Akkus mitgeliefert.
  • Die Bedienung ist sehr leicht, einfach die Batterien einlegen, anstecken und warten bis das Gerät fertig ist.

Nachteile:

  • Es können nur maximal 2 Akkus gleichzeitig aufgeladen werden.
  • Der Preis ist teuer im Vergleich zu anderen Modellen die auch noch mehr als zwei Batterien gleichzeitig laden.

Ansmann Basic 4 plus Ladegerät:

Mit diesem Modell können neben den normalen AA Akkus auch AAA und Blockbatterien geladen werden. Auf der Internetseite von Amazon können Sie sich die Bewertungen durchlesen.

Ansmann Basic 4 plus Ladegerät

Vorteile:

  • Laut Händler werden 3 Jahre Garantie gewährt.
  • Dank integriertem Verpolungsschutz kann man nichts falsch machen beim Einlegen der Akkus.
  • Die Bedienung ist sehr einfach, man muss nur die Batterien einlegen und das Gerät einstecken.
  • Der Preis ist unschlagbar. Kaum ein Ladegerät ist günstiger.

Nachteile:

  • Eine Anzeige, die signalisiert, dass die Batterie geladen ist gibt es nicht.

Duracell CEF14 Ladegerät:

Es handelt sich hier um ein echtes Markengerät von Duracell mit passenden Batterien vom selben Hersteller. Auf Amazon kann man sich die Kommentare ansehen.

Duracell Ladegerät

Vorteile:

  • Es können vier Akkus gleichzeitig geladen werden. Dabei kann man AA und AAA Batterien mischen.
  • Es werden 2 AA und 2 AAA Akkus mitgeliefert.
  • Das Gerät zeigt an, wann die Batterien fertig geladen sind.
  • Der Preis ist sehr gut, wenn man bedenkt dass vier Akkus mitgeliefert werden.

Nachteil:

  • Leider lädt das Gerät immer nur Paare von Akkus auf. Ein oder drei Akkus zu laden funktioniert also nicht.

Wichtige Begriffe zum Batterieladegerät:

Wenn Ihnen einige Begriffe bei den oben vorgestellten Ladegeräten noch unklar sind können Sie im folgenden Teil genauere Erklärungen nachlesen.

Kapazität einer Batterie oder eines Akkus:

Vereinfacht gesagt gibt die Kapazität an, wie lange eine Batterie ein technisches Gerät mit Strom versorgen kann. Die Kapazität wird in mAh(Milli Amperestunden) angegeben. Die Werte reichen von 1000mAh bis zu 10000mAh. Hier kann man sagen je höher der Wert desto besser.

Allerdings hängt es vom Batterietyp ab wie hoch die Kapazität im Durchschnitt ist.

Wird der Akku mit dem Batterieladegerät öfters geladen, so sinkt die Kapazität mit jedem Ladevorgang. Die Batterie hält also nicht mehr so lange.

Ladestrom:

Auf den Ladegeräten oder in den Gebrauchsanweisungen stehen meist  Angaben wie 200, 500 oder 700mA. Diese geben an mit welchen Stromstärken eine Batterie aufgeladen werden kann. Es gibt Geräte die eine automatische Ladestromanpassung haben. Sie müssen dann nur die Batterien in das Ladegerät einlegen. Bei Profigeräten können Sie selbst diese Werte einstellen. Mit folgender Formel berechnen sie wie hoch der Ladestrom in Abhängigkeit von der Batteriekapazität sein muss:

Ladestrom = 0,2 bis 0,3 mal Kapazität.

Beispiel für die Einstellung des Ladegeräts:

Sie haben einen Akku zu Hause liegen mit der Aufschrift 2400mAh. Am Ladegerät müssen sie als Ladestrom dann einen Wert zwischen 480mA und 720 mA einstellen. (0,2*2400 bzw. 0,3*2400)

Im Zweifelsfall sollten Sie immer den niedrigsten Ladestrom einstellen. Hierbei dauert das Laden zwar länger, der Akku wird aber geschont.

Einzelschachtüberwachung:

Diese Bezeichnung bedeutet, dass das Batterieladegerät die einzelnen Akkus unabhängig voneinander lädt. Sie können also gleichzeitig einen fast leeren Akku des einen Herstellers mit einem noch fast vollen Akku des anderen Herstellers aufladen. Bei älteren Ladegeräten (oder billigen) mussten die Akkus immer vom selben Typ(z.B. NiMH und AA), mit der selben Kapazität(z.B. 2400 mAh)sein und ähnliche Ladezustände(voll, halb entladen, leer) aufweisen, um diese nicht zu zerstören.

Erhaltungsladung:

Diese findet am Ende des Ladevorgangs statt und wird vom Akkuladegerät ausgeführt. Dies soll verhindern, dass sich der Akku bei Nichtgebrauch von alleine entlädt. Moderne Batterieladegeräte beherrschen dieses Verfahren.

Verpolschutz:

Sie kennen das sicher. Bei technischen Geräten muss man die Batterien immer richtig nach Plus und Minus einlegen sonst geht das Gerät kaputt. So ist das auch bei einem Akkuladegerät. Außer es weist einen Verpolungsschutz auf, dann können Sie die Akkus einlegen wie sie möchten.

Refreshfunktion/Entladefunktion:

Lange Zeit ungenutzte Akkus oder anscheinend kaputte werden vom Batterieladegerät mehrmals entladen und wiederaufgeladen. So steigt die Kapazität wieder. Dieser Modus ist auch für neue Akkus zu empfehlen, da so die optimale Kapazität erreicht wird. Besitzt das Ladegerät nur eine Entladefunktion, kann man den Refreshmodus durch manuelles Entladen und Wiederaufladen nachmachen.

Delta U Verfahren:

Es handelt sich hierbei um eine Methode, die das Überhitzen des Akkus verhindert. Hat das Akkuladegerät den Akku nämlich voll geladen, wird ab diesem Punkt die elektrische Energie in Hitze umgewandelt und kann so den Akku beschädigen. Ein intelligentes Ladegerät „bemerkt“ diesen Punkt, in dem es die Spannung überwacht.

Memory Effekt:

Wird der Akku nur zum Teil entladen und dann wieder aufgeladen, liefert er bei der nächsten Nutzung nur die Kapazität, um die er am Anfang entladen wurde. Er merkt sich diese also(daher Memory Effekt). Die volle Kapazität kann also nicht ausgeschöpft werden und technische Geräte erhalten nicht so lange Strom wie sie eigentlich sollten. Heutzutage ist der Memory Effekt aber weitestgehend unter Kontrolle und vollständiges Entladen und Wiederaufladen ist nur von Zeit zu Zeit nötig.

NiMH oder NiCd:

Beides sind Bezeichnungen für die Materialien aus denen die Akkus hergestellt wurden. NiMH bedeutet Nickel-Metall-Hydrid und NiCd bedeutet Nickel-Cadmium. NiMH haben die NiCd Akkus weitgehend verdrängt. Ein Grund hierfür ist, dass Cadmium ein sehr giftiges Schwermetall ist.